Historische Maramures

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Die relative Isolation der Maramures in den Karpaten förderte die Verteidigung und den Erhalt lokaler Organisationsformen über hunderte von Jahre. So wurde bis heute eine sehr traditionelle, rustikale Lebensweise bewahrt.

 

Die Wälder der Maramures beherbergen seit je her eine reiche Tierwelt: Vom Reh, über Hirsch, Bär, Wolf, Fuchs und Wildschwein bis hin zum Marder und vielem mehr. Aber auch zahlreich geschützte oder gefährdete Tierarten wie Luchse, Gämsen, Murmeltiere, Auerhähne, Steinadler und Birkhühner finden in den Waldkarpaten einen Zufluchtsort. 

 

Ausgrabungen weisen die Besiedlung der Maramures-Hochebene seit prähistorischen Zeiten nach. Im Land südlich von Oas und Gutai wurden Spuren der Altsteinzeit und Jungsteinzeit gefunden. Spuren aus der Jungsteinzeit wurden in Sighet, Campulung und am  linken Ufer des Iza zwischen Rozavlea und Strâmtura gefunden. 

 

Die Kultur der Maramures ist für ihre Originalität und ihre herausstechende Einzigartigkeit bekannt. Der Volkskundler Tankred Bănăţeanu sagte: "Die Maramures hat einen völlig ursprünglichen Charakter, mit einzigartigen Elemente, die nicht in anderen Bereichen zu finden sind." 

 

Heute leben etwa 34.000 Ruthenen im rumänische Maramures und 45.000 im nördlichen Maramures. Ein Austausch zwischen den Bevölkerungsgruppen ist mittlerweile durch die Brücke in Sighet und die Eisenbahnbrücken in Cimpulung und Tisza möglich.